Dienstag, 14. September 2010

iXS European Downhill Cup in Châtel





Der diesjährige iXS European Downhill Cup ging mit dem 6. Lauf in Châtel/Frankreich zu Ende. 277 Fahrer aus 13 Nationen, Philipp, Felix und Ich waren mitten drin.

Das war auch meine erstes mal in Portes Du Soleil dem Größtem Zusammenhängenden Bikeareal in Europa. Die Streckenvielfalt und Dichte war Überwältigend, daher beschränkte Ich mich nicht auf die iXS Cup Strecke.



Anfangs gefiel mir die Strecke nicht so recht und Ich wurde unsanft von einem Baum gebremst, wobei mein Bremsfinger ein bisschen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das Training am Samstag ging ich also ein wenig langsamer an, was sich als gut herausstellte: Da jede Abfahrt flüssiger und Spaßiger wurde. Als letzte Fahrt des Tages stand der Seedingrun an, ich brachte sie locker ohne große Zwischenfälle ins Tal und wurde 68. Platz mit 03:03.358 min.
Am Finaltag machte Ich viel Sektionstraining, da ich noch einiges an Zeit gut machen konnte und wollte. Im Rennlauf gab ich dann auch auf dem Tretstück, im ersten Streckenteil, alles! Da Ich den Langen und Steilen Racetrack von der Kraft und Kondition gut runter kam. Die Wurzelpassagen waren super, im Steilstück ließ ich mein Nicolai ION ST freien Lauf und in den paar Kurven, wo es Schlammig war, kam ich auch ganz gut durch.
Dann ging es in die letzte Kurve vor dem Ziel, mir rutschte, an einem Stein das Vorderrad Weg. Welches Ich kurz abfangen konnte, dann aber doch noch stürzte. Der Sturz bei hoher Geschwindigkeit kostete schon ein bisschen Zeit, aber dennoch war ich mit 3:02.836 min. schneller als am Vortag, der 77. Platz bewies aber das viele Fahrer am Sonntag schneller waren.

Es ist zwar nicht die Platzierung die ich mir ausgerechnet hatte, aber für einen iXS European Downhill Cup ist sie dennoch gut.

Als nächstes geht es zum iXS German Downhill Cup nach Thale (Harz) wo ich letztes Jahr in die Top Ten fahren konnte.

Samstag, 28. August 2010

Nicolai Webisode Pt. 2 - Daniel Jahn - Continental Racing Team

Hallo an alle

Ich war mit dem Jan Zander von Trailtech ein bisschen Filmen, ein paar von euch hatte er auch vor der Linse, aber schaut einfach nach.




Es hat riesig Spaß gemacht mit dem Jan und solchem Gelände.

Samstag, 17. Juli 2010

DM in Rittershausen

Bericht in der Torgauer Zeitung





















Daniel Jahn in Aktion.
Foto: privat





Radsport (TZ/DJ/tom). Rittershausen in Hessen war zum 16. Mal Austragungsort eines Downhillrennens. Der Klassiker im deutschen Kalender glänzte mit besten Bedingungen und schönstem Wetter. Die Streckenführung wurde im Vergleich zu 2009 größtenteils geändert und erreichte somit einen völlig neuen Charakter. Schnelle Passagen wechselten sich mit extrem technischen und engen Stellen ab, sodass viele Fahrer nicht problemlos ein flüssiges Rennen runterbrachten. Im Seeding Run wurden erste Zeichen gesetzt und klar war, dass es hauptsächlich zwei Duelle um den Titel des Deutschen Meisters geben würde.

Mit am Start war auch Daniel Jahn aus Neiden. Andy Sieber kam im Ziel mit 10 Sekunden Vorsprung vor Altmeister Marcus Klausmann an. Alle wussten aber, dass Klausmann noch nicht alles gezeigt hat und dass Sieber erst mal seinen Lauf runterbringen muss. Letztlich gewann erneut Klausmann die Deutsche Meisterschaft und verewigt sich damit zum 14. Mal in der Liste des Titels. Bei den Frauen sicherte sich Harriet Rücknagel den Titel.

Insgesamt gingen 453 Teilnehmer aus 13 Nationen an den Start, der auch als zweiter Lauf in der Wertung um den iXS German Downhill Cup ausgetragen wurde. Dem Neidener Jahn lag die Strecke gut. Nach zwei Abfahrten hatte er den Streckenverlauf bereits im Hinterkopf. Da es sehr trocken und heiß war, wurden die Bremslöcher und Kurven mehr und mehr sowie tiefer ausgefahren, sodass jede Abfahrt eine neue Überraschung bereithielt. Im DM-Seeding-Run fuhr Jahn einen sehr guten 14. Platz heraus, den er dann im Rennlauf aber nicht bestätigen konnte und auf dem 26. Platz des nationalen Championats landete.






Donnerstag, 8. Juli 2010

EDC Ilmenau

Salü

Von Leogang Brauch ich leider nicht viel Berichten, da ich so schlecht wie noch nie Gefahren bin. Also lass ich das einfach und gehe gleich zu Ilmenau über.

Ilmenau wartete mit einer fast komplett neuen Strecke auf, die mal eine richtige Downhillstrecke war. Sie war Breit, Schnell hatte sehr viele verschieden, aber dennoch gleichschnelle Linien, sehr losen Boden mit vielen Bremsewellen und viel Geröll.
Ich hatte mich schnell mit der Strecke angefreundet, hab aber leider wieder oft die Bremse schleifen gelassen, das hatte ich schon in Leogang.
Von Abfahrt zu Abfahrt konnte ich die Schliefbremse immer mehr abstellen, so das ich im großen und ganzen schon viel besser fuhr als in Leogang.




















Am Ende landete ich auf dem 45.Platz mit 02:19.283 min. Was für mich nach dem Leogang Ergebnis schon ok ist.

schau und bis bald

Dienstag, 1. Juni 2010

4X und Pumptrack German Championship in Pössneck

Tach Leute!

Die Organisatoren Enno und Eugen und ihre fleißigen Unterstützer hatten zur Deutschen Meisterschaft im Pumptrack und einem 4-X Lauf nach Pössneck an den Sandberg eingeladen, und so machten meine Freunde und Nicolai Kollegen Philipp, Jonas und ich uns am letzten Wochenende auf den Weg in den tiefen Osten. Dort angekommen bewunderten wir erst einmal den erstklassig hergerichteten Pumptrack. Nachdem alles aufgebaut war ging es zum Training auf den Track und danach auf die 4X Strecke. Ich fuhr erst mal alle möglichen Line´s ab, damit ich diese am Sonntag unter Umständen zum Überholen nutzen konnte.

Meine Quali zur Pumptrack German Championship war so ca. 19.30 Uhr, danach gab es erst mal was Leckeres vom Rost und kalte Getränke, von Hermes oder Mecus serviert.
In meinem ersten Pumptrack Lauf hatte ich Riesenglück, obwohl ich stürzte. Mein Gegner hatte aber auch einen Fehler gemacht, und so kam ich trotzdem eine Runde weiter.

Die weiteren Läufe schlug ich mich Runde um Runde durch, bis ich im kleinen Finale mit Eugen stand. Dieses konnte ich dann für mich entscheiden und war somit Dritter der Pumptrack German Championships. Auf meinem Nicolai BMXTB Race hatte ich vorn einen Rubber Queen 2.2 und auf dem Hinterrad einen Race King 2.2., dies war für mich ein guter Kompromiss aus Grip und Rollwiderstand.

Der 4-X am Sonntag begann mit viel Regen, die Strecke machte mir aber trotzdem richtig Spaß. Den ersten Quallilauf verpatzte ich leider und wurde Vierter. Was aber nicht weiter schlimm war, da ich die andern beiden für mich entscheiden konnte. In den Rennläufen kam ich gut zurecht und landete von 63 Fahrern zwischen dem 8. und dem12. Platz (Endergebnisse lagen noch nicht vor) Mein Pumptrack-Bike musste auch beim 4X herhalten und wurde hierzu aber komplett mit Mountain King 2.2 bestückt.

Das ganze Event war einfach super, Stimmung Leute und Orga, alles passte perfekt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es zu den absoluten Highlights des Jahres gehören wird, auch wenn die Saison gerade erst angefangen hat.

Fotos von Wochenende habe ich leider noch nicht. Sobald ich Fotos vom Event bekomme, werde ich sie hier einstellen.

Schauie, Euer Daniel

Donnerstag, 27. Mai 2010

Dirt Masters Festival in Winterberg


Hallo an alle!

Am Pfingstwochenende waren wir zusammen mit der Nicolai Crew, dem Gates-Nicolai Team und dem Conti-Nicolai Team auf dem Dirt Masters, Europas größtem Freeride Festival. Es gab dort jede Menge zu Schauen, zu Präsentieren, viel Trainings- und Rennstress und viel zu wenig Schlaf.

Am DH-Rennen konnte ich leider nicht teilnehmen, da ich meine Anmeldung ein wenig zu spät aufgegeben hatte. Unser Conti Nicolai Team konnte aber beim DH ordentlich punkten. Gleich zwei erste Plätze gab es für meine Teamkollegen Anna und Thomas, und das Team konnte ordentlich feiern. Gratulation den beiden! Ich hatte mich statt dessen für das 4X-Nachtrennen am Samstag und das Endurorennen am Montag eingeschrieben. Mit der Kombination dieser beiden Rennen hatte ich ein relativ entspanntes Wochenende, da es für das Endurorennen keinTraining gab und der 4X sich komplett am Samstag abspielte.

Nach dem 4X-Training war ich nicht so überzeugt, da mein BMXTB Race schon lang keinen 4X-Track mehr gesehen hat und ich damit zur Zeit fast nur auf dem Pumptrack unterwegs bin.

Mit der Quali war ich ziemlich zufrieden, da ein 35ter Platz nach 6 Monaten 4x Abstinenz doch eigentlich ganz ordentlich ist. Im ersten Rennlauf war ich dann leider Dritter und somit aus dem Rennen raus. Durch dieses Rennen hab ich aber wieder richtig Lust auf 4x-Racing bekommen.

Pfingstmontag war dann der Endurotag. Was Enduro ist, brauche ich hoffentlich keinem mehr zu erklären. (wenn doch, mal die alten Berichte durchschauen) Uwe Bucholz und Schnatze, die Organisatoren, hätten sicher gern 300 Fahrer auf den Kurs geschickt, aber leider sind es nur ca. 80 geworden. An dieser Stelle vielen Dank an die beiden, die ganzen Zeitnehmer und an alle die zu diesem tollen Rennen beigetragen haben. Los ging das Rennen direkt im Bikepark Winterberg, mit der ersten Wertungsprüfung auf dem Conti-Track, der zu diesem Zweck ein wenig abgeändert worden war. Die weiteren Prüfungen fanden in den umliegenden Wäldern statt, die letzte dann wieder im Bikepark. Es war mit unter nicht ganz einfach, die Kurse zu finden und sich nicht zu verfahren. Der Fairness Gedanke des Enduro Sports schließt aber eine vorherige Begehung der Strecke aus. Genau darin liegt aber auch der Reiz dieses Sports. Mann rast nicht nur blind eine Piste runter, sondern muss sich dabei auch orientieren, und die Bedingungen sind schließlich für alle gleich. Dass ich aus dem Endurorennen trotz eines kleinen Abstechers von der Strecke vor Nino Antic und Markus Klausmann den Sieg holte, war eine echte Überraschung für mich, und ich habe mich riesig darüber gefreut. Diesen September plane ich übrigens ein eigenes Enduro Rennen hier in der Nähe von Lübbrechtsen, aber dazu bei Zeiten mehr.

Schauie, Euer Daniel

Mittwoch, 28. April 2010

King of Müggelz



Letztes Wochenende bin ich mit meinen Nicolai Kollegen Jens, Jonas, Vasco und dessen Freundin Agatha in Berlin gewesen, um Freunde zu besuchen und das King of Müggelz zu fahren, ein DH-Rennen in den legendären Müggelbergen. Freitag nach der Arbeit ging es los. Unterwegs haben wir uns noch mit den Nicolai Praktikanten Philipp und Jasper verabredet, die an diesem Wochernende ebenfalls auf dem Weg ins dicke B waren. Den ersten Abend in Berlin verbrachten wir bei Jonas' Eltern, die schon mit leckerem Essen auf uns warteten.

Am Samstag Morgen sind wir erst mal ein bisschen durch die Stadt gebummelt. Gegen fünfe waren wir dann in den Müggelbergen auf dem Downhill. Die Strecke war trocken, schnell und staubig und machte echt Spaß. Nach dem DH-Training ging es zum unserem Freund Martin Dümmel von GRACE auf den Pumptrack. Dort wurde lecker gegrillt, Lagerfeuer gemacht und natürlich Pumptrack gefahren.

Am Sonntag war dann der große Renntag. Morgens hatte man noch Zeit für ein paar Trainingsabfahrten, dann begann das Rennen. Mein erster Lauf war echt gut, und ich konnte unter 50 sec. bleiben. Der zweite Run lief nicht so gut, da ich im Steinfeld mit beiden Beinen von den Pedalen abrutschte. Trotzdem wurde es mit 50,34 sec. noch eine ordentliche Zeit. Da aber im "Best of 2" Modus gefahren wurde, reichten meine 49,95 sec. zum Sieg und zu meiner Krönung als offizieller „King of Müggelz“


Die Continental Rubber Queen 2,4 am Hinterrad und der Rain King 2,5 am Vorderrad machten sich auf dieser Strecke super. Mein ION hatte ich tief, flach und relativ straff eingestellt. So passte alles.

Vielen Dank an Jonas seine Eltern, an die Veranstalter, Helfer und Teilnehmer dieses tollen Rennens, an Martin von GRACE und die Nicolai Crew, die mit mir unterwegs war.


Schauie, Euer Daniel