Mittwoch, 24. November 2010

Dauertest, Rubber-Queen 2.2 Tubless

Testride

Hallo alle zusammen, ich hab Ende 2009 einen Testbericht über den Rubber-Queen 2.2 geschrieben. Nun kommt endlich mein Erfahrungsbericht mit dem Rubber-Queen 2.2 Tubless. Den Reifen hab ich jetzt fast schon das ganze Jahr, auf meinem Nicolai Helius FR gefahren. Er ist mit 850 g genau so leicht, wie sein breiter Bruder der 2.4 ohne Tubless.

Da ich leider keine Tubless Laufräder besitze, hab ich die Reifen immer mit Schläuchen gefahren. Im Frühjahr gibt es dann noch mal einen Bericht mit Tubless Felgen, wie es sich gehört.




Den Luftdruck von 2,0 Bar (vorn) und 2,1 Bar (hinten) hatte ich in jedem Gelände gleich, nur einen einzigen Platten hatte ich durch einen Schwarzdorn. Dies hatte ich aber auch schon im dicken Downhillreifen.
Meistens bin ich mit Enduro Ausrüstung unterwegs, da Wiege ich dann so 85 kg. So auf dem Trail, gab es keinen einzigen Durchschlag und die Stabilität der Seitenwand ist auch sehr gut. Dies hat er den Apex einlagen zu verdanken.
Auf Trocknem Untergrund macht er den besten Eindruck, aber auch auf nassem Wurzen, mit Laub und in glitschigen Steinpackungen kann er die Spur halten und vermittelt stets das Gefühl von Kontrolle.
Er Rollt richtig gut und zaubert mir bei jedem Antritt ein Grinsen aufs Gesicht und mit dem super Grip auf den Schulterstollen ist jeder Trail ein Genuss.




Alles in allem ist es für mich einer der besten Enduro Reifen die ich bis jetzt gefahren hab, letzte Steigerung für meinen Rubber-Queen 2.2 Tubless ist nun noch, die Tubless Felgen.





Vom Mountain King 2.4 Tubless gibt es auch bald einen Fahrbericht. Hab ich jetzt schon gut einen Monat auf dem Nicolai Helius FR und ein Enduro Rennen haben die Stollen auch schon gesehen.

Montag, 25. Oktober 2010

MTB Enduro Race

Trails um Warzen

Hier ein paar Bilder (danke an Mirko) von meinem Enduro Rennen, das auf meinen leicht Abgeänderten Hometrails gefahren wurde.


Vielen dank noch mal an meine Helfer und an die Fahrer, ohne euch Alle hätte es diesen spaßigen Tag leider nicht gegeben.








salü

Dienstag, 28. September 2010

In Thale stand das letzte diesjährige Rennen des iXS German Downhillcups an. Dabei trafen sich die nahezu gesamte deutsche Elite und auch einige europäische Spitzenfahrer zum Downhill an der legendären Roßtrappe. Das Training fand am Freitag bei noch optimalen äußeren Bedingungen statt. Mit dem Eintreffen der angekündigten Schlechtwetterfront änderte sich dies jedoch rasch, trotzdem kamen für solche Bedingungen enorm viele Zuschauer. Der Dauerregen forderte ab Sonnabend von den Aktiven ein Höchstmaß an Konzentration und Geschicklichkeit.


Ich kam zunehmend besser mit den Widrigkeiten zurecht. Im Seeding Run (Qualifikation) konnte ich mit einem sicheren Lauf auf den 9. Platz für mich verbuchen.
Der Regen wurde auch Sonntag nicht weniger, wodurch die Strecke noch Tiefer und Kraft raubender wurde. In den vier Trainingsfahrten die ich fuhr, bemerkte ich das trotzdem mehr drin sein kann. Den Rennlauf ging ich ganz Locker an, fuhr Sauber und Rund damit ich den Schwung immer mit in die Tretstücke mit nahm. Im unteren Teil hatte ich einen kleinen Steher der nicht viel Zeit kostete. Ich kam ins Ziel und hatte den 4. Platz, ein paar der folgenden Fahrer schoben mich dann wieder auf den 9.Platz, mit 03:19.369 min. Fahrzeit war ich ein wenig schneller als im Seedingrun.
Sieger in Thale wurde Andreas Sieber.
Damit blicke ich positiv auf die Saison 2010 und freuen mich jetzt schon auf die schönen kleinen Rennen, im Freundeskreis, die immer im Herbst sind.

Dienstag, 14. September 2010

iXS European Downhill Cup in Châtel





Der diesjährige iXS European Downhill Cup ging mit dem 6. Lauf in Châtel/Frankreich zu Ende. 277 Fahrer aus 13 Nationen, Philipp, Felix und Ich waren mitten drin.

Das war auch meine erstes mal in Portes Du Soleil dem Größtem Zusammenhängenden Bikeareal in Europa. Die Streckenvielfalt und Dichte war Überwältigend, daher beschränkte Ich mich nicht auf die iXS Cup Strecke.



Anfangs gefiel mir die Strecke nicht so recht und Ich wurde unsanft von einem Baum gebremst, wobei mein Bremsfinger ein bisschen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das Training am Samstag ging ich also ein wenig langsamer an, was sich als gut herausstellte: Da jede Abfahrt flüssiger und Spaßiger wurde. Als letzte Fahrt des Tages stand der Seedingrun an, ich brachte sie locker ohne große Zwischenfälle ins Tal und wurde 68. Platz mit 03:03.358 min.
Am Finaltag machte Ich viel Sektionstraining, da ich noch einiges an Zeit gut machen konnte und wollte. Im Rennlauf gab ich dann auch auf dem Tretstück, im ersten Streckenteil, alles! Da Ich den Langen und Steilen Racetrack von der Kraft und Kondition gut runter kam. Die Wurzelpassagen waren super, im Steilstück ließ ich mein Nicolai ION ST freien Lauf und in den paar Kurven, wo es Schlammig war, kam ich auch ganz gut durch.
Dann ging es in die letzte Kurve vor dem Ziel, mir rutschte, an einem Stein das Vorderrad Weg. Welches Ich kurz abfangen konnte, dann aber doch noch stürzte. Der Sturz bei hoher Geschwindigkeit kostete schon ein bisschen Zeit, aber dennoch war ich mit 3:02.836 min. schneller als am Vortag, der 77. Platz bewies aber das viele Fahrer am Sonntag schneller waren.

Es ist zwar nicht die Platzierung die ich mir ausgerechnet hatte, aber für einen iXS European Downhill Cup ist sie dennoch gut.

Als nächstes geht es zum iXS German Downhill Cup nach Thale (Harz) wo ich letztes Jahr in die Top Ten fahren konnte.

Samstag, 28. August 2010

Nicolai Webisode Pt. 2 - Daniel Jahn - Continental Racing Team

Hallo an alle

Ich war mit dem Jan Zander von Trailtech ein bisschen Filmen, ein paar von euch hatte er auch vor der Linse, aber schaut einfach nach.




Es hat riesig Spaß gemacht mit dem Jan und solchem Gelände.

Samstag, 17. Juli 2010

DM in Rittershausen

Bericht in der Torgauer Zeitung





















Daniel Jahn in Aktion.
Foto: privat





Radsport (TZ/DJ/tom). Rittershausen in Hessen war zum 16. Mal Austragungsort eines Downhillrennens. Der Klassiker im deutschen Kalender glänzte mit besten Bedingungen und schönstem Wetter. Die Streckenführung wurde im Vergleich zu 2009 größtenteils geändert und erreichte somit einen völlig neuen Charakter. Schnelle Passagen wechselten sich mit extrem technischen und engen Stellen ab, sodass viele Fahrer nicht problemlos ein flüssiges Rennen runterbrachten. Im Seeding Run wurden erste Zeichen gesetzt und klar war, dass es hauptsächlich zwei Duelle um den Titel des Deutschen Meisters geben würde.

Mit am Start war auch Daniel Jahn aus Neiden. Andy Sieber kam im Ziel mit 10 Sekunden Vorsprung vor Altmeister Marcus Klausmann an. Alle wussten aber, dass Klausmann noch nicht alles gezeigt hat und dass Sieber erst mal seinen Lauf runterbringen muss. Letztlich gewann erneut Klausmann die Deutsche Meisterschaft und verewigt sich damit zum 14. Mal in der Liste des Titels. Bei den Frauen sicherte sich Harriet Rücknagel den Titel.

Insgesamt gingen 453 Teilnehmer aus 13 Nationen an den Start, der auch als zweiter Lauf in der Wertung um den iXS German Downhill Cup ausgetragen wurde. Dem Neidener Jahn lag die Strecke gut. Nach zwei Abfahrten hatte er den Streckenverlauf bereits im Hinterkopf. Da es sehr trocken und heiß war, wurden die Bremslöcher und Kurven mehr und mehr sowie tiefer ausgefahren, sodass jede Abfahrt eine neue Überraschung bereithielt. Im DM-Seeding-Run fuhr Jahn einen sehr guten 14. Platz heraus, den er dann im Rennlauf aber nicht bestätigen konnte und auf dem 26. Platz des nationalen Championats landete.






Donnerstag, 8. Juli 2010

EDC Ilmenau

Salü

Von Leogang Brauch ich leider nicht viel Berichten, da ich so schlecht wie noch nie Gefahren bin. Also lass ich das einfach und gehe gleich zu Ilmenau über.

Ilmenau wartete mit einer fast komplett neuen Strecke auf, die mal eine richtige Downhillstrecke war. Sie war Breit, Schnell hatte sehr viele verschieden, aber dennoch gleichschnelle Linien, sehr losen Boden mit vielen Bremsewellen und viel Geröll.
Ich hatte mich schnell mit der Strecke angefreundet, hab aber leider wieder oft die Bremse schleifen gelassen, das hatte ich schon in Leogang.
Von Abfahrt zu Abfahrt konnte ich die Schliefbremse immer mehr abstellen, so das ich im großen und ganzen schon viel besser fuhr als in Leogang.




















Am Ende landete ich auf dem 45.Platz mit 02:19.283 min. Was für mich nach dem Leogang Ergebnis schon ok ist.

schau und bis bald