Montag, 2. Mai 2011

Ligurien Ole

Herbst 2010, Marcel erzählte mir das er ab Mai 2011 für ein Jahr nach Übersee gehen wird. Das Größte für uns beide, ist das Enduro Fahren. Daher setzten wir uns ein Ziel, " Bis Mai 2011 an einem Lauf des Superenduro MTB Cup´s Teilzunehmen.





Am 16. und 17. April war es dann soweit, wir stehen am Strand von Sestri Levante, wo der ersten Lauf zur 2011 Superenduro PRO 1 Rennserie stattfindet.
Als erstes bemerken wir das die Enduro Strecken nicht ungesehen Gefahren werden, da die Strecken schon abgesteckt sind und viele Fahrer ihre Staubfahnen die Hügel hinab ziehen. Die Pro Fahrer kommen sogar schon Mittwoch´s um die Strecken einzustudieren. Wir machen uns schnell auf den Weg an den Start 500 m ü.NN, um von dort aus noch die mit 4,2 km Längste Strecke abzufahren. Als wir wieder unten am Strand stehen wissen wir das es sich gelohnt hat, hier runter zu fahren.
Dann geht es zur Anmeldung, wo wir erfahren das wir mit einer Italienischen Tagesliezenze fahren müssen. Unsere UCI - Lizenze wird nicht anerkannt, wir bekommen aber innerhalb von 10 min. eine Tageslizenze für 10€.






Samstag Abend ist dann der Prolog durch die Stadt und am Strand entlang. Wir kommen 10 min. zu spät zum Start, was für die Veranstalter kein Problem ist. Innerhalb von 5 min. können wir aber Starten. Uns wird erzählt das der Prolog nicht so wichtig ist und das er eher eine Werbesache der Veranstalter ist.

Um 10.05 Uhr ist am Sonntag meine Startzeit, Marcel Startet 20 sec. nach mir, somit können wir den Bergaufteil zusammen Fahren. Es Überholen uns Bergauf schon einige Fahrer, aber unsere Startzeit (oben) schaffen wir ganz gut.
11.22 Uhr muß Ich oben in die erste Prüfung Starten, sie ist 1,7 km Lang und hat 290 Hm.
12.17 Uhr ist der Start in die Zweite Prüfung, vor mir liegen 4,3 km feinster Singletrail. Unten angekommen liegen 490 Hm und 9´28.2 min. hinter mir.

Es folgten noch Zwei verdammt schöne und flowige Trails, mit viel Staub, Steinen, Vollgas Passagen und engen Kurven. Bei einer Gesamtfahrzeit von ca. 5 St., brachte Ich in 25´57.5 min. die Wertungsprüfungen hinter mich. In der SE 3 Klasse (ab Geburtsjahr 82) belegte ich den 11. Platz.
Unsere Nicolai Helius AM sind wir mit 160 mm Federweg Gefahren, Ich hatte Rubber Queen 2.2 Tubless im Einsatz. Meine Reifen sowie mein AM hatte immer genug Reserven, um Herr der Lage zu sein.

Nach jeder Abfahrt sind wir mit Gesprächsstoff für die ganze Auffahrt versorgt und wir sprechen auch mit vielen Italienern über die schönen Strecken.

Ich möchte sehr gern noch weitere Superenduro MTB Rennen in Italien Fahren, da diese Rennen aber nicht gleich um die Ecke sind, werde Ich mich ein wenig gedulden müssen. Aber zum Enduro der Nationen in Sauze d’Oulx möchte ich wieder mit dabei sein.

Dienstag, 22. März 2011

Wartenberg Jam

W-Berg Jam mit Nicolai Testrädern


Nach dem Frühstück ging es mit dem Jan Zander hoch zum Wartenberg. 10 Uhr standen wir dann Oben schnappten unsere Räder und Jan zeigte mir erstmal die Trails, sehr Abwechslungreich und Verspielt schmiegen sie sich an den Berg. Jeder Trail hat sein eigenes Namensschild und einen Talisman.

Wir fuhren fast alle Enduro-Trails, da die Fahrt hinauf nicht länger als 5 min. dauerte. Als ersten Abschluß gab´s noch zwei Abfahrten auf dem Downhill Parcour, der ist super Schön angelegt, die Kurven passen wie Gegossen und die Sprünge haben Flow.
Nun wurde der Stand aufgebaut, alle Räder in den Ständer gehangen und, da kommen doch schon die ersten. Super!



Immer mehr Radfahrer fanden sich ein, es wurde viel Gefachsimpelt und dann gab es auch schon was vom Grill (vielen dank noch an Jan´s Papa).




Die Stimmung war echt locker und Ich konnte zwischendurch die Testräder Anschließen und selber noch ein bisschen Heizen gehen.Was viele Anwesende auch sehr toll fanden.



Gegen 17 Uhr sagten die ersten schau und bedankten sich für den netten Tag, kurze Zeit später meinte Jan zu mir "Los wir müssen noch mal auf die Enduro Trails".
Also fragte ich mal schnell Alle, ob noch einer ein Nicolai-Testrad haben möchte, woraufhin Ich mehrmals die Antwort bekam, "jetzt geh du doch auch mal Fahren!"
Schnell die Räder in den Bus Packen und ab die Post, "den Zerschleunigung´s Trail müssen wir jetzt auch mal Fahren" sagte ich noch schnell beim Losfahren, zu den Jungs von Trailtech und schon waren wir im Unterhoz Verschwunden.


schau bis bald

p.s. hoffentlich gibt es dieses Jahr noch mehr von solchen Tagen

Sonntag, 9. Januar 2011

2011 Helius AM + Continental Mountain King 2.2 Tubless

Bei ganz guten Bedingungen war ich Heute das Erste mal mit dem neuen 2011 Helius AM (RH L) auf den Hometrails unterwegs. Da der Untergrund noch sehr Matschig ist, habe ich die Mountain King 2.2 Tubless aufgezogen. An Front und Heck Fahre ich mit 160mm Federweg, dies ist für mich und die Trails die ich so Fahre, das Optimum.



In Anbetracht des sehr weichen Untergrund, ließ es sich sehr gut Beschleunigen und das Vorderrad steigt auch an den Steilsten Auffahrten nur sehr selten. Die Wege auf die Gipfel und zu den Startpunkten meiner Trails, konnte ich wie eh und je Hochtreten.
Das Tretlager ist, gegenüber dem 2010, ein bisschen in die Tiefe gewandert. Es kann sein das sich manche Fahrer daran stören werden, aber jetzt Spielt das AM seine Stärken noch mehr in der Abfahrt aus. Es hat schließlich eine Bikepark Freigabe und wird auch auf manchen Downhillrennen zu sehen sein. Bodenkontakt mit den Pedalen hatte ich schon, aber alles noch im Rahmen. Bergab gibt es dafür mehr Fahrsicherheit, Spurstabilität und ein besseres Händling.

Bergauf fahre ich damit ich Trails Fahren kann, da ist es nicht so Schlimm wenn ich ein wenig länger Fahre. Bergab möchte ich dafür das beste Händling und viel Spaß.




Auf dem ersten Schotterweg, außerhalb des Asphaltjungels, bemerkte ich das der Waldboden sehr Tief sein wird. Also, beste Bedingungen für den Mountain King 2.2 Tubless im Schlammtest. Er hat bei gerade Aufgetauten Permafrostboden eine gute Figur gemacht. Die Selbstreinugung, ist für einen nicht Schlammreifen, sehr gut. Bei sehr tiefem Boden, zieht er Souverän seine Bahn durch den Schlamm. In flachen Kurven verhält er sich recht Ruhig, wenn er Anfängt zu Rutschen dann auch gleichmäßig und fängt sich auch wieder (Solange der Fahrer nicht zu stark nachkorrigiert). Wird er auf die Schulterstollen gedrückt bricht er schon aus, aber Spät und so das er wieder Gefangen werden kann.
Dort wo der Boden unter dem Schlamm Hart war, musste ich sehr
aufpassen, da dieser Boden Unberechenbar war. Dort hätte aber
jeder Reifen seine Probleme.







Verbaut ist ein Rock Shox Monarch 4.2 der den Federweg gut ausnutzt und ausreichend Reserven bietet. Im Mittelteil, geht er meiner Meinung nach, ein ein wenig zu schnell durch den Federweg. Daher werde ich bald mal einem Stahlfederdämfer Fahren. Im Algemeinen fand ich den Dämfer aber super und ich würde ihn auf Endurorennen einsetzen.
Alle die mich kennen Wissen das ich kein Freund von Luftdämfern bin und meine Meinung nach kann ein Luftfederdämfer nicht mit einem Stahlfederdämfer verglichen werden.




Auf Steinen möchte er ein bisschen Vorsichtig bewegt werden, da die Stollen Wegknicken. Mit 2 bis 2,2 Bar kann diesen Reifen bestimmt jeder Fahren, ich hatte keinen Platten und er Knickte auch nicht über der Felge weg.

Ich werde ihn jetzt bestimmt oft bei Schlamm und auf Trails mit Losem sowie Lockerem Boden Fahren. Bei einem Wiesenslalom ist er bestimmt auch super aufgehoben.


Ich werde das 2011 Helius AM in nächster Zeit, noch oft bewegen.

Samstag, 11. Dezember 2010

Mittwoch, 24. November 2010

Dauertest, Rubber-Queen 2.2 Tubless

Testride

Hallo alle zusammen, ich hab Ende 2009 einen Testbericht über den Rubber-Queen 2.2 geschrieben. Nun kommt endlich mein Erfahrungsbericht mit dem Rubber-Queen 2.2 Tubless. Den Reifen hab ich jetzt fast schon das ganze Jahr, auf meinem Nicolai Helius FR gefahren. Er ist mit 850 g genau so leicht, wie sein breiter Bruder der 2.4 ohne Tubless.

Da ich leider keine Tubless Laufräder besitze, hab ich die Reifen immer mit Schläuchen gefahren. Im Frühjahr gibt es dann noch mal einen Bericht mit Tubless Felgen, wie es sich gehört.




Den Luftdruck von 2,0 Bar (vorn) und 2,1 Bar (hinten) hatte ich in jedem Gelände gleich, nur einen einzigen Platten hatte ich durch einen Schwarzdorn. Dies hatte ich aber auch schon im dicken Downhillreifen.
Meistens bin ich mit Enduro Ausrüstung unterwegs, da Wiege ich dann so 85 kg. So auf dem Trail, gab es keinen einzigen Durchschlag und die Stabilität der Seitenwand ist auch sehr gut. Dies hat er den Apex einlagen zu verdanken.
Auf Trocknem Untergrund macht er den besten Eindruck, aber auch auf nassem Wurzen, mit Laub und in glitschigen Steinpackungen kann er die Spur halten und vermittelt stets das Gefühl von Kontrolle.
Er Rollt richtig gut und zaubert mir bei jedem Antritt ein Grinsen aufs Gesicht und mit dem super Grip auf den Schulterstollen ist jeder Trail ein Genuss.




Alles in allem ist es für mich einer der besten Enduro Reifen die ich bis jetzt gefahren hab, letzte Steigerung für meinen Rubber-Queen 2.2 Tubless ist nun noch, die Tubless Felgen.





Vom Mountain King 2.4 Tubless gibt es auch bald einen Fahrbericht. Hab ich jetzt schon gut einen Monat auf dem Nicolai Helius FR und ein Enduro Rennen haben die Stollen auch schon gesehen.

Montag, 25. Oktober 2010

MTB Enduro Race

Trails um Warzen

Hier ein paar Bilder (danke an Mirko) von meinem Enduro Rennen, das auf meinen leicht Abgeänderten Hometrails gefahren wurde.


Vielen dank noch mal an meine Helfer und an die Fahrer, ohne euch Alle hätte es diesen spaßigen Tag leider nicht gegeben.








salü

Dienstag, 28. September 2010

In Thale stand das letzte diesjährige Rennen des iXS German Downhillcups an. Dabei trafen sich die nahezu gesamte deutsche Elite und auch einige europäische Spitzenfahrer zum Downhill an der legendären Roßtrappe. Das Training fand am Freitag bei noch optimalen äußeren Bedingungen statt. Mit dem Eintreffen der angekündigten Schlechtwetterfront änderte sich dies jedoch rasch, trotzdem kamen für solche Bedingungen enorm viele Zuschauer. Der Dauerregen forderte ab Sonnabend von den Aktiven ein Höchstmaß an Konzentration und Geschicklichkeit.


Ich kam zunehmend besser mit den Widrigkeiten zurecht. Im Seeding Run (Qualifikation) konnte ich mit einem sicheren Lauf auf den 9. Platz für mich verbuchen.
Der Regen wurde auch Sonntag nicht weniger, wodurch die Strecke noch Tiefer und Kraft raubender wurde. In den vier Trainingsfahrten die ich fuhr, bemerkte ich das trotzdem mehr drin sein kann. Den Rennlauf ging ich ganz Locker an, fuhr Sauber und Rund damit ich den Schwung immer mit in die Tretstücke mit nahm. Im unteren Teil hatte ich einen kleinen Steher der nicht viel Zeit kostete. Ich kam ins Ziel und hatte den 4. Platz, ein paar der folgenden Fahrer schoben mich dann wieder auf den 9.Platz, mit 03:19.369 min. Fahrzeit war ich ein wenig schneller als im Seedingrun.
Sieger in Thale wurde Andreas Sieber.
Damit blicke ich positiv auf die Saison 2010 und freuen mich jetzt schon auf die schönen kleinen Rennen, im Freundeskreis, die immer im Herbst sind.